Der Umsatz von Galeria Kaufhof ging von Januar bis September 2009 um 2,6% auf 2,4 Mrd. € zurück. Im 3. Quartal konnte sich Galeria Kaufhof der Entwicklung des Gesamtmarktes teilweise nicht entziehen und verzeichnete einen etwas stärkeren Umsatzrückgang als im 1. Halbjahr 2009.
In Deutschland zeigte der Textilmarkt insbesondere im 3. Quartal einen deutlichen Rückgang. Aufgrund der warmen Witterung startete der Verkauf der Herbst-/Winterkollektion nur sehr verhalten. Dabei konnte sich Galeria Kaufhof zwar besser als der Gesamtmarkt entwickeln, musste aber auch einen spürbaren Umsatzrückgang verzeichnen.
In Belgien stieg der Umsatz von Januar bis September 2009 um 1,2% auf 233 Mio. €. Mit einem flächenbereinigten Zuwachs um 2,0% konnte sich Galeria Inno klar von der Entwicklung des belgischen Einzelhandels abkoppeln. Im 3. Quartal 2009 litt das Geschäft auch in Belgien unter der milden Witterung.
Der internationale Anteil am Umsatz stieg von 9,4% auf 9,8%.
Das EBITDA erreichte von Januar bis September 2009 7 Mio. € nach 38 Mio. € im Vorjahr. Enthalten sind hierin Sonderfaktoren in Höhe von 24 Mio. € im Zusammenhang mit Shape 2012 vor allem für die Straffung des Filialnetzes. Ohne diesen Sonderfaktor lag das EBITDA mit 31 Mio. € umsatzbedingt um 7 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres.
Das EBIT erreichte in einem äußerst schwierigen Marktumfeld -72 Mio. € nach -43 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Ohne Sonderfaktoren in Höhe von 25 Mio. € lag das EBIT bei -47 Mio. € und damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert. Im 3. Quartal verzeichnet Galeria Kaufhof wie in den Vorjahren ein positives EBIT. Üblicherweise erreichen Warenhäuser in Deutschland erst im vierten Quartal ein positives Ergebnis.
In den ersten neun Monaten 2009 betrugen die Investitionen in das Vertriebsnetz 39 Mio. € (9M 2008: 78 Mio. €).
Das Vertriebsnetz von Galeria Kaufhof umfasste zum 30. September 2009 141 Standorte, davon 126 in Deutschland und 15 in Belgien.