Damit die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Ort erreicht, benötigt die METRO GROUP ein ebenso komplexes wie flexibles Logistiknetzwerk. Um die logistischen Prozesse so kosteneffizient und ressourcenschonend wie möglich zu gestalten, ermittelt das Unternehmen kontinuierlich Einsparpotenziale für Energieverbrauch und Klimawirkungen. Bereits Mitte der 1990er-Jahre führte die MGL METRO GROUP Logistics, die Logistikgesellschaft des Konzerns, die sogenannte Beschaffungslogistik ein. Dieses innovative System zeichnet sich neben Ablaufsicherheit und Effizienz auch durch erhebliche ökologische Vorteile aus. Darüber hinaus testet die METRO GROUP dort, wo es auch aus wirtschaftlichem Blickwinkel sinnvoll ist, alternative Möglichkeiten zum herkömmlichen Lkw-Transport, wie die Nutzung von Schiffs- oder Schienenverkehr.
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Das Konzept der Beschaffungslogistik ist ebenso einfach wie effizient: Während die Märkte der Vertriebslinien früher oft für nur eine einzige Palette von den Lieferanten angefahren wurden, organisiert und steuert die MGL heute den Warenstrom vom Lieferanten bis zum Markt. Dabei wählt sie für die operative Abwicklung des Transports externe Logistikdienstleister aus, welche die Sendungen über ihre bestehenden Netzwerksysteme abwickeln. Dadurch entstehen sowohl bei der Abholung der Waren beim Lieferanten als auch bei deren Zustellung an den Märkten der Vertriebslinien erhebliche Bündelungseffekte. Die Umwelt profitiert durch merklich kürzere Transportstrecken pro Tonne, nahezu ausnahmslos voll ausgelastete Lkw, minimierte Leerfahrten und stark reduzierte Standzeiten. Für die Vertriebslinien bedeutet dies einen erheblichen Effizienzgewinn: So entfällt beispielsweise die sonst übliche Zwischenlagerung des Transportgutes. Auch die Vorratshaltung in den Märkten und die damit verbundenen Lagerhaltungskosten sinken. Die deutlich reduzierte Zahl der Liefervorgänge an den Laderampen der Märkte bringt weitere Einsparungen. Seit Einführung der Beschaffungslogistik in Deutschland wurden über 4.000 Lieferanten in das System integriert. In den letzten Jahren setzte die MGL das innovative Konzept für verschiedene Vertriebslinien in anderen europäischen Ländern und in Asien um.
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Für den Transport zwischen Duisburg-Hafen und Zentrallager setzt die METRO GROUP auf alternative Wege: Statt wie früher per Lkw werden alle Waren mit den Bestimmungsorten Unna oder Kamen ab dem Duisburger Binnenhafen per Schienenverkehr transportiert. Verglichen mit dem Lkw-Transport ist die Nutzung des Ostwestfalen-Zugs auf dieser gut ausgebauten Bahnstrecke flexibler: Zunehmend überlastete Straßen- und Autobahnnetze brachten Wartezeiten und damit zusätzliche Kosten für das Unternehmen mit sich. Bereits seit 1995 gelangt die nichtverderbliche Importware aus Asien per Binnenschiff von Rotterdam nach Duisburg. Mit Schiff und Bahn lassen sich mehr Container in weniger Zeit transportieren. Dadurch haben sich auch die Entladungskosten für die METRO GROUP verringert. Ein weiterer positiver Effekt: Die CO
2-Emissionen der Logistik werden reduziert.
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