Mit der organisatorischen Neuausrichtung beabsichtigt das Unternehmen, die Prozesse und Strukturen des Lieferketten-Managements wesentlich zu vereinfachen und den Vertriebslinien - allen voran
Metro Cash & Carry und Real - verbesserte Logistikleistungen zu bieten. Die neue
METRO LOGISTICS besteht künftig aus zwei operativen Einheiten: Während die
METRO LOGISTICS Germany für die Lager- und Distributionslogistik sowie die Beschaffungslogistik in Deutschland und den angrenzenden Ländern zuständig sein wird, konzentriert sich die
METRO LOGISTICS International Supply auf die internationalen Logistikaktivitäten. Der Niederländer Jeroen Janssen Lok, bislang Geschäftsführer der
MGL METRO GROUP Logistics (MGL), wird auch CEO der neuen Logistikgesellschaft.
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"Durch die organisatorische Neuausrichtung der Vertriebslinien-übergreifenden Logistik erzielen wir verbesserte Betriebsabläufe und effizienteren Kostenstrukturen. Damit unterstützen wir direkt das Geschäft der Vertriebslinien", erläutert Janssen Lok. "Mit der
METRO LOGISTICS richten wir uns zudem verstärkt auf strategische Aktivitäten wie Belieferung oder E-Commerce aus, die in hohem Maße von einem optimalen Lieferketten-Management abhängig sind."
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Die bisherigen Logistikgesellschaften
METRO GROUP Logistics, METRO GROUP Logistics Warehousing, METRO International Supply sowie der Bereich Corporate Cross Border Logistics der
METRO AG sollen nach Umfirmierung und Zusammenlegungen unter dem neuen Dach der
METRO LOGSTICS geführt werden. Zudem wird der Logistikbereich der
METRO GROUP Buying Hongkong (MGB HK) künftig stärker in die Abläufe der
METRO LOGISTICS International Supply eingebunden.
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Im Rahmen der Neu-Organisation sollen die Verwaltungsfunktionen der MGL am Lagerstandort Sarstedt bis Mitte 2013 nach Düsseldorf verlegt werden. Allen Verwaltungsmitarbeitern soll ein Arbeitsplatz in Düsseldorf angeboten werden. Die für die IT zuständigen Abteilungen sollen bereits zum Oktober 2012 auf die Konzerngesellschaft
METRO SYSTEMS übergehen und im Raum Hannover verbleiben. Darüber hinaus plant die MGL bis spätestens Ende 2013 den Betrieb ihres Warenlagers in Sarstedt schrittweise einzustellen. Für die 235 Mitarbeiter des Lagers soll ein entsprechender Sozialplan verabschiedet werden. Die in Sarstedt bearbeiteten Sortimente sollen künftig in den Lagern Bremen, Altlandsberg und Essen bearbeitet werden, wodurch diese Standorte deutlich besser ausgelastet werden und dort zusätzlich rund 150 Arbeitsplätze entstehen. Eine detaillierte Analyse des Standorts Sarstedt hat ergeben, dass eine Erweiterung und Modernisierung nur schwer möglich ist und sich das Lager somit mittelfristig nicht wirtschaftlich betreiben lässt.
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