Sternekoch Hans Stefan Steinheuer im Interview
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Die Vielfalt eines Tellers ist bei manchen Gourmetgerichten zu aufwendig. Aber die Rezepte, die wir veröffentlichen, sind nachkochbar. Mein Tipp: Am Anfang sollte man sich am besten nur ein oder zwei Teile zum Nachkochen aussuchen. Aus einer Variation vom Thunfisch zum Beispiel lässt sich auch nur ein Carpaccio oder ein Stück Pfefferthunfisch zubereiten. So wird aus einem Teil eines Menüs ein eigenes Gericht.
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Ja, auf jeden Fall. Erstens muss ich mich darum kümmern, wo genau meine Waren herkommen. Und zweitens muss ich in meiner Küche ein Tier so verarbeiten, dass es nicht umsonst gestorben ist. Ein Rind zum Beispiel besteht ja nicht nur aus der Hüfte, ein Fisch nicht nur aus Filet. Als Koch sollte ich so kreativ sein, das Tier möglichst von Kopf bis zum Schwanz oder zur Flosse zu verwerten. Aus Knochen lassen sich zum Beispiel aromatische Fonds als Grundlage für Saucen vorbereiten.
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Meine Mission erklärt sich am besten mit einem Zitat des französischen Jesuiten und Philosophen Pierre Teilhard de Chardin. Der sagte: "Es kommt nicht darauf an, etwas Bemerkenswertes zu leisten, sondern Dinge zu tun mit der Überzeugung von ihrem großen Wert."
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