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Konzernumsatz, Konzernergebnis und Ergebnis je Aktiecbi:///cms/257186
- Im Geschäftsjahr 2011 ging der Konzernumsatz der METRO GROUP um 0,8 Prozent auf 66,7 Mrd. € zurück. In Landeswährung sank der Umsatz leicht um 0,2 Prozent und lag damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.
- In Deutschland ging der Umsatz um 1,0 Prozent auf 25,9 Mrd. € zurück und wurde von Standortabgaben bei Metro Cash & Carry und Real beeinträchtigt.
- Außerhalb von Deutschland verringerte sich der Umsatz um 0,7 Prozent auf 40,8 Mrd. €, in Landeswährung hingegen stieg der Umsatz um 0,4 Prozent. Damit erhöhte sich der internationale Umsatzanteil leicht von 61,1 Prozent auf 61,2 Prozent.
- Das EBIT der METRO GROUP lag im Geschäftsjahr 2011 mit 2.113 Mio. € um 4,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im EBIT sind Sonderfaktoren aus Shape 2012 in Höhe von 259 Mio. € enthalten.
- Vor Sonderfaktoren sank das EBIT lediglich um 1,8 Prozent auf 2.372 Mio. €.
- Das Periodenergebnis beträgt 741 Mio. € und enthält Sonderfaktoren aus Shape 2012 in Höhe von 238 Mio. €.
- Das Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren aus Shape 2012 lag bei 2,63 €.
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- Der Umsatz von Metro Cash & Carry stieg 2011 um 0,2 Prozent (in Landeswährung +1,4 Prozent) auf 31,2 Mrd. €. Auf vergleichbarer Fläche legte der Umsatz um 0,1 Prozent zu.
- Das EBIT von Metro Cash & Carry verringerte sich um 5,2 Prozent auf 1.037 Mio. €. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT um 4,0 Prozent auf 1.148 Mio. €. Dieser Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf Margenverbesserungen im Rahmen von Shape 2012 zurückzuführen. Darüber hinaus wirkte sich der höhere Umsatzanteil der Eigenmarken positiv auf die Margenentwicklung aus.
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- Der Umsatz von Real sank im Jahr 2011 unter anderem bedingt durch Standortabgaben um 2,3 Prozent auf 11,2 Mrd. € (in Landeswährung -1,4 Prozent). Auf vergleichbarer Fläche verringerte sich der Umsatz um 0,8 Prozent.
- Das EBIT ging um 11 Mio. € auf 94 Mio. € zurück. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT hingegen um 2 Mio. € auf 134 Mio. €. In Deutschland lag das EBIT insbesondere durch das Weihnachtsgeschäft geringfügig unter dem des Vorjahres. Dagegen setzte sich in Osteuropa der positive EBIT-Trend fort, dem Kostensenkungen im Rahmen von Shape 2012 zugrunde liegen.
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- Media-Saturn hat die führende Marktposition in Europa auch im Jahr 2011 bestätigt. Der Umsatz ging im Gesamtjahr 2011 trotz schwieriger konjunktureller Bedingungen lediglich um 0,9 Prozent auf 20,6 Mrd. € zurück (in Landeswährung –1,0 Prozent). Dieser Umsatzrückgang ist auch auf die Abgabe der französischen Saturn-Elektrofachmärkte zum 30. Juni 2011 zurückzuführen. Auf vergleichbarer Fläche sank der Umsatz um 4,3 Prozent.
- 2011 betrug der Internetumsatz inklusive dem seit dem dritten Quartal konsolidierten Online-Händler Redcoon 348 Mio. €.
- Das EBIT von Media-Saturn betrug 493 Mio. € nach 492 Mio. € im Vorjahr. Vor Sonderfaktoren sank das EBIT um 83 Mio. € auf 542 Mio. €. In diesem Wert sind die gestiegenen operativen Kosten für den Markteintritt in China sowie für den Aufbau des Online-Geschäfts enthalten.
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- Der Umsatz von Galeria Kaufhof sank 2011 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf 3,4 Mrd. €. Flächenbereinigt verringerte sich der Umsatz um 3,4 Prozent.
- Das EBIT sank auf 94 Mio. € nach 138 Mio. € im Vorjahr. Vor Sonderfaktoren lag das EBIT um 17 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 138 Mio. € und erreichte 121 Mio. €.
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- Das Segment Immobilien umfasst 687 Eigentumsstandorte der METRO GROUP sowie immobiliennahe Dienstleistungen.
- Das EBIT sank von 718 Mio. € auf 639 Mio. €. Vor Sonderfaktoren wurde ein Ergebnis von 643 Mio. € erzielt. Dies ist ein Rückgang um 55 Mio. €, der im Wesentlichen aus geringeren Erträgen aus dem aktiven Portfoliomanagement sowie aus niedrigeren Nettomieterträgen aufgrund abgegangener Standorte resultierte.
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- Im Geschäftsjahr 2011 hat die METRO GROUP 2,1 Mrd. € investiert. Das sind rund 0,4 Mrd. € beziehungsweise 24,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund ein Drittel der Investitionen im Berichtsjahr entfiel auf die fortgesetzte internationale Expansion der Vertriebslinien Metro Cash & Carry, Real sowie Media-Saturn (inklusive der Übernahme der Redcoon-Gruppe). Darüber hinaus wurde in die Modernisierung des bestehenden Standortnetzes investiert.
- Aus Desinvestitionen sind der METRO GROUP Zahlungsmittel in Höhe von 566 Mio. € zugeflossen, die im Wesentlichen durch den Verkauf von Immobilien entstanden sind.
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- Im Geschäftsjahr 2011 beschäftigte die METRO GROUP durchschnittlich 249.953 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
- Der größte Teil der Mitarbeiter ist außerhalb des Heimatmarkts Deutschland beschäftigt. Die Belegschaft in Westeuropa (ohne Deutschland), Osteuropa und Asien/Afrika ist leicht um 0,4 Prozent auf 158.764 Beschäftigte auf Vollzeitbasis gewachsen.
- In Deutschland hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf Vollzeitbasis hingegen um 3,2 Prozent auf 91.189 verringert.
- 2011 befanden sich in Deutschland 7.176 Mitarbeiter in einer Ausbildung bei der METRO GROUP. Davon haben 2.281 im Geschäftsjahr ein neues Ausbildungsverhältnis aufgenommen.
- Mit einer Quote von 7,9 Prozent zählt die METRO GROUP weiterhin zu den größten Ausbildern in Deutschland.
- Der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft belief sich Im Berichtsjahr auf 55,6 Prozent. In den Managementpositionen der Ebenen 1 bis 3 waren 19,2 Prozent der Führungskräfte weiblich. Damit liegt die METRO GROUP über dem Durchschnitt der DAX-30-Unternehmen. 2011 hat sich das Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, den Anteil von Frauen in den Führungsebenen 1 bis 3 weiter auszubauen: auf 20 Prozent bis zum Jahresende 2013 und auf 25 Prozent bis zum Jahresende 2015 weltweit.
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- Auch für die kommenden Jahre hat sich die METRO GROUP zum Ziel gesetzt, eine nachhaltig positive Ergebnisentwicklung zu erreichen. Die Position als eines der führenden internationalen Handelsunternehmen will der Konzern weiter ausbauen. Die Etablierung des Mehrkanalgeschäfts bietet dabei enormes Wachstumspotenzial. Die METRO GROUP hat ein erfolgreiches Vertriebslinien- und Länderportfolio, qualifizierte Mitarbeiter und eine Unternehmenskultur, die Eigenverantwortung und unternehmerisches Handeln in den Vordergrund stellt. Deshalb sieht sich das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet.
- Im letzten Jahr von Shape 2012 wird es darum gehen, insbesondere die Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung weiter zu forcieren und umzusetzen. Damit wird die Idee, das Unternehmen kundenorientierter und effizienter auszurichten, immer stärker im Tagesgeschäft gelebt. Shape 2012 prägt die METRO GROUP auch über das Jahr 2012 hinaus und bereitet das Unternehmen auf künftige Herausforderungen vor.
- Die anhaltend schwierige volkswirtschaftliche Lage und der rückläufige Preisanstieg werden die Umsatzentwicklung 2012 voraussichtlich belasten. Dem gegenüber steht eine Vielzahl von Maßnahmen in allen Vertriebslinien, die Umsatzsteigerungen zum Ziel haben. Daher erwartet die METRO GROUP für 2012 einen Umsatzanstieg. Im Zuge einer wirtschaftlichen Erholung rechnet das Unternehmen 2013 mit einer Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung.
- Aus heutiger Sicht plant die METRO GROUP für das Gesamtjahr 2012 Investitionen in der Größenordnung von 2,0 Mrd. €. Darin enthalten ist die Eröffnung von mehr als 100 Standorten der Vertriebslinien.
- Die Ergebnisentwicklung wird 2012 von der anhaltend schwierigen volkswirtschaftlichen Lage gedämpft. Die METRO GROUP wird 2012 weiter in ihre Wettbewerbsfähigkeit investieren, was sowohl Produktivitätsmaßnahmen aus dem Programm Shape 2012 als auch gezielte Preisinvestitionen umfasst. Ferner will das Unternehmen die Basis für eine Beschleunigung der Expansionstätigkeiten legen, was wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Beim EBIT vor Sonderfaktoren rechnet die METRO GROUP 2012 dennoch mit einem Ergebnis in etwa auf Höhe des Vorjahres (EBIT 2011 vor Sonderfaktoren: 2.372 Mio. €), obgleich angesichts der oben beschriebenen Belastungen sowie mit Blick auf die unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Prognose zu diesem frühen Zeitpunkt mit Risiken behaftet ist. Für 2013 rechnet das Unternehmen analog zur positiven Umsatzentwicklung mit einem Ergebnisanstieg.
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