Innovationsmanagement

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Das Geschäft


 

Inhalt

Innovationsmanagementcbi:///cms/123066

Als Handelsunternehmen betreibt die METRO GROUP keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinn. Vielmehr entwickeln und nutzen wir im Rahmen unseres Innovationsmanagements neue Konzepte und Technologien, um noch besser auf die Bedürfnisse und Einkaufsgewohnheiten von Kunden eingehen zu können. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Vertriebslinien. Ein weiteres zentrales Ziel ist es, interne und externe Prozesse effizienter zu gestalten, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern. Auf diese Weise unterstützt unser Innovationsmanagement die Ziele von Shape 2012: eine stärkere Kundenorientierung und mehr Effizienz für die gesamte Unternehmensgruppe. Innovationen sichern damit das langfristige, profitable Wachstum der METRO GROUPcbi:///cms/123067
Unser Innovationsmanagement ist systematisch aufgebaut: Wir identifizieren Kundenbedürfnisse und Marktanforderungen sowie relevante technologische und konzeptionelle Neuerungen, treiben Entwicklungen gemeinsam mit internen und externen Partnern voran und setzen Pilotverfahren inklusive Evaluierung um. Bei erfolgreichen Tests führen wir die Innovationen im operativen Geschäft ein. Die METRO GROUP stellt in diesem Rahmen adäquate Ressourcen bereit, mit denen unsere Gesellschaften bedarfsgerechte Lösungen erarbeiten können. Dazu zählen zum Beispiel Testeinrichtungen. cbi:///cms/123069
Im Sinne eines konzernübergreifenden Austauschs kooperieren die für Innovationen zuständigen Mitarbeiter der METRO AG und des internen IT-Dienstleisters METRO SYSTEMS eng mit den Spezialisten der Vertriebslinien. Auf diese Weise lassen sich relevante Kenntnisse und Qualifikationen innerhalb der METRO GROUP aufbauen und austauschen. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass die entwickelten Innovationen den Bedürfnissen der Kunden und den spezifischen Anforderungen der Segmente entsprechen. Bei der Einführung neuer Konzepte und technologischer Innovationen setzen wir auf einen offenen, konstruktiven Dialog mit externen Partnern. Dazu zählen zum Beispiel Verbraucherverbände und Gewerkschaften. Wir sind in nationalen und internationalen Gremien vertreten, um die Entwicklung von Standards zu begleiten. Für unsere Mitarbeiter führen wir Schulungen durch, die sie auf die Einführung neuer Prozesse vorbereiten.  cbi:///cms/123070
Bereits laufende Projekte haben wir 2010 fortgesetzt und durch weitere Maßnahmen der Vertriebslinien ergänzt. Ziel bleibt es weiterhin, neue Konzepte in der Praxis erfolgreich umzusetzen, innovative Technologien in den Märkten und Lägern zu nutzen sowie deren Einsatz in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Geschäftspartnern auszuweiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und die Radiofrequenz-Identifikation (RFID), mit der sich Produkte und Warenbewegungen berührungslos in EDV-Systemen erfassen lassen. cbi:///cms/123071

Zusammenarbeit mit externen Partnerncbi:///cms/123085

Bereits 2002 haben wir die METRO GROUP Future Store Initiative gegründet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von derzeit 90 Partnern aus Wissenschaft, Konsumgüterindustrie sowie Dienstleistungs- und IKT-Branche. Um den operativen Herausforderungen der Vertriebslinien zu begegnen, entwickeln und testen wir in diesem Rahmen innovative Lösungen. Dazu gehören beispielsweise neue Vertriebsformen, eine attraktive Kundenansprache, die Markt- und Sortimentsgestaltung, die Bereitstellung von Produktinformationen sowie beschleunigte Prozesse. Im Mittelpunkt der Partnerschaft, die im Berichtsjahr erfolgreich fortgeführt wurde, stehen dabei stets die Kunden und ihre Bedürfnisse. cbi:///cms/123072
Eine zentrale Testplattform der Initiative ist der Future Store der METRO GROUP in Tönisvorst, Nordrhein-Westfalen. Dabei handelt es sich um ein Real SB-Warenhaus, in dem die Vertriebslinie seit 2008 gemeinsam mit den Partnern der METRO GROUP Future Store Initiative neue Konzepte und Technologien auf ihre Praxistauglichkeit erprobt. Innovationen, die sich im Future Store bewähren, führt Real sukzessive ein. Mehr als 100 Standorte der Vertriebslinie nutzten 2010 die neuen Technologien und Konzepte aus Tönisvorst, darunter Multimedia-Terminals und Vertriebskonzepte wie "Der Meistermetzger" und "Frische und Convenience" sowie den neu konzipierten Drogeriebereich "beauty & more".  cbi:///cms/123073
 

Digitaler Einkaufcbi:///cms/123089

Zu den zentralen Herausforderungen für den Handel gehören sich verändernde Einkaufsgewohnheiten, die beispielsweise auf den Einfluss des Internets zurückzuführen sind. Die METRO GROUP nimmt diese Entwicklung in ihrem Innovationsmanagement auf. Ziel ist es, die Vorteile des Einkaufs im Internet mit denen des stationären Handels zu kombinieren, um durch Service, Authentizität und Qualität ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb zu schaffen. cbi:///cms/123074
Ein Beispiel ist das Vertriebsformat "Metro Drive", das Metro Cash & Carry 2009 erstmals in Frankreich erprobt hat. Der Großhändler bietet seinen gewerbetreibenden Kunden damit die Möglichkeit, zu jeder T ageszeit Waren telefonisch, per Fax oder im Internet zu bestellen. Der Kunde kann diese anschließend an der nächstgelegenen Abholstelle entgegennehmen. 2010 hat Metro Cash & Carry das Angebot in Frankreich um weitere 11 auf nun insgesamt 14 "Metro Drive"-Stationen erweitert. cbi:///cms/123075
In Deutschland hat die Vertriebslinie Real im November 2010 den ersten Drive-in-Markt für L ebensmittel in Isernhagen-Altwarmbüchen bei Hannover eröffnet. Auf der Internetseite www.real-drive.de können Kunden aus einem Sortiment von rund 5.000 Artikeln – darunter auch Tiefkühl- und Frischeprodukte – wählen und ihren Einkauf zusammenstellen. Bereits zwei Stunden nach der Bestellung lassen sich die Waren an der Drive-in-Station abholen. Für die Nutzung des Angebots fällt eine Servicegebühr in Höhe von 1 € an. Die Produktpreise entsprechen denen der SB-Warenhäuser von Real. Der "real,- Drive" ist als Testmarkt konzipiert. Bewährt sich der Service, wird Real 2011 über eine Ausweitung des Angebots auf weitere deutsche Städte entscheiden.  cbi:///cms/123076
An Bedeutung gewinnt im Handel auch der Einsatz von Einkaufsservices, die sich mithilfe von mobilen Endgeräten ortsunabhängig nutzen lassen. Vor allem die zunehmende Verbreitung von Smartphones ermöglicht neue Formen der Kundenansprache und -bindung. Anfang 2010 hat Real zum Beispiel eine Applikation für das iPhone und den iPod touch von Apple veröffentlicht. Mit diesem Angebot können Kunden elektronische Einkaufslisten erstellen, Aktionsangebote abrufen und sich den Weg zum nächstgelegenen Real SB-Warenhaus anzeigen lassen. Zudem bietet die Applikation Zugriff auf eine Kochshow, in der Menüvorschläge per Video präsentiert und die dazugehörigen Rezepte angezeigt werden. Die notwendigen Zutaten lassen sich direkt in die elektronische Einkaufsliste übertragen. Darüber hinaus lassen sich die Angebote und Rezepte in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter weiterempfehlen und veröffentlichen. Seit dem Start wurde die kostenlose Applikation über 180.000 Mal auf Smartphones installiert.  cbi:///cms/123093
Auch Metro Cash & Carry bietet Gewerbetreibenden eine eigene Applikation für das iPhone an, das "METROphone". Ausgewählte Kunden des Belieferungsservice können mit dieser Anwendung Produkte direkt per Smartphone bestellen. Die Produktauswahl erfolgt über eine Suchfunktion; alternativ lassen sich Barcodes mit der Kamera eines Smartphones erfassen. Es stehen dabei alle Artikel aus dem persönlichen Kundenordersatz sowie das gesamte Liefersortiment des jeweiligen Metro Cash & Carry Großmarkts zur Verfügung. Die ausgewählten Produkte werden einem virtuellen Warenkorb hinzugefügt. Ist die Bestellung abgeschlossen, erhält der Kunde automatisch eine Bestätigung per E-Mail oder Fax. Er kann auf dem Smartphone jederzeit den Status seiner Bestellungen bis zum Zeitpunkt des Versands prüfen.  cbi:///cms/123094

Operativer Einsatz von RFIDcbi:///cms/123100

Die METRO GROUP zählt im Handel zu den Vorreitern beim Einsatz der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Diese Technologie ermöglicht es, Warenbewegungen entlang der gesamten Prozesskette automatisch zu erfassen und berührungslos in EDV-Systeme zu übertragen. RFID hilft dem Handel, Prozesse in der Logistik und im Lagermanagement zu optimieren, Warensicherung effizienter zu gestalten und die Kundenzufriedenheit noch weiter zu verbessern. Herzstück ist der RFID-Transponder, ein winziger Computerchip mit Antenne. Auf diesem Chip ist in der Regel ein Elektronischer Produktcode (EPC) gespeichert. Der EPC lässt sich mit einem RFID-Lesegerät berührungslos, ohne Sichtverbindung und auch in großen Stückzahlen extrem schnell erfassen und verweist auf Produktinformationen im Warenwirtschaftssystem – wie etwa Herkunft, Hersteller oder Mindesthaltbarkeitsdatum.  cbi:///cms/123095
Die METRO GROUP verwendet RFID bereits seit 2007 in der Logistik. An rund 400 Standorten sorgt die Technologie für effizientere Abläufe im Wareneingang. Damit ist die METRO GROUP im europäischen Handel weiterhin führend. Die RFID-Technologie wird bei Metro Cash & Carry in Deutschland und Frankreich sowie bei Real und der MGL METRO GROUP Logistics in Deutschland genutzt. Allein im Zentrallager Unna werden jährlich mehr als 750.000 Paletten mithilfe von RFID erfasst. Im Berichtsjahr haben wir in umfangreichen Tests nachgewiesen, dass RFID Prozesse auf Einzelartikelebene unterstützen kann. Pilottests in den Vertriebslinien, unter anderem bei Metro Cash & Carry Niederlande und bei der Media-Saturn-Gruppe, sind in der Vorbereitung. Hier wird RFID zur Verbesserung der Bestandsübersicht, von Bestellvorgängen und Retouren für ausgewählte Artikel sowie für die Elektronische Artikelsicherung (EAS) verwendet werden.  cbi:///cms/123096
 



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Stand 21. März 2011 | © Copyright METRO AG | Terms of Use/Impressum


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