Die internationalen Aktienmärkte verzeichneten im Berichtsjahr eine uneinheitliche Entwicklung. Zu Beginn des Jahres 2010 fielen die Börsenkurse auf breiter Front. Die Verschuldungsproblematik in Europa rückte in den Fokus des Kapitalmarkts und führte zeitweilig zu Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten. Auch die Metro-Aktie konnte sich dem nicht entziehen.
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Der Ausblick auf die konjunkturelle Entwicklung verbesserte sich im März und führte zu einer spürbaren Kurserholung. Allerdings hielt der Aufwärtstrend nur bis Ende April, dann sorgte die Finanzkrise in Griechenland erneut für Verunsicherung bei den Investoren. Die folgenden Monate waren durch eine Seitwärtsbewegung gekennzeichnet. Neuen Aufschwung erfuhr die Börse im Herbst durch die sehr gute Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Von den verbesserten makroökonomischen Aussichten und vor allem der zunehmend positiveren Einschätzung des Konsumverhaltens profitierte vor allem die Aktie der
METRO AG. Es folgte eine deutlich positive dynamische Aufwärtsbewegung im vierten Quartal 2010. Die Erhöhung der Ergebnisprognose sowie die in weiten Teilen der Welt anziehende Konjunktur beflügelten die Marktmeinung. Die Mehrzahl der Analysten erhöhte dementsprechend die Kursziele. Die erkennbaren Erfolge und das zukünftige Potenzial des Effizienzund Wertsteigerungsprogramms Shape 2012 führten darüber hinaus zu einer Anhebung der Ergebnisschätzungen der Analysten für die Jahre 2011 und 2012.
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Hinzu kamen positive Nachrichten aus den exportorientierten Branchen wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. In der Folge zogen die Aktienkurse auf breiter Front an und die Rallye setzte sich bis in den Dezember fort. Der deutsche Aktienindex DAX verzeichnete kurz vor Weihnachten mit 7.078 Punkten seinen Jahreshöchstwert und den höchsten Stand seit Juni 2008. Zum Jahresende 2010 konnte der DAX einen Zuwachs um 16,1 Prozent verbuchen.
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Im Vergleich zum Branchenindex Dow Jones Euro Stoxx Retail, in dem die elf wichtigsten kontinentaleuropäischen Händler gelistet sind, entwickelte sich die Aktie der METRO AG bis Ende Oktober unterdurchschnittlich. Die Trendwende kam im November nach der Veröffentlichung des Finanzberichts für die ersten neun Monate sowie das dritte Quartal 2010: Am Jahresende übertraf der Kurs der
Metro-Aktie den Indexverlauf deutlich. Während der Dow Jones Euro Stoxx Retail um 13,7 Prozent zulegte, verzeichnete die Metro-Aktie einen Zuwachs von 26,6 Prozent.
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Im Vergleich zu deutschen Staatsanleihen entwickelte sich die Metro-Aktie deutlich besser. Der Deutsche Rentenindex REX, ein repräsentativer Ausschnitt des Markts für deutsche Staatsanleihen mit fester Verzinsung und Restlaufzeiten zwischen 0,5 und 10,5 Jahren, stieg um 4,0 Prozent.
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